Armut ist keine Randerscheinung - die neusten Zahlen der offiziellen Schweiz

Am 25.4.2016 publizierte das Bundesamt für Statistik neue Armutszahlen.

Da mit dem Ziel der Präzisierung die Erhebungsmethode verändert wurde, lassen sich die neuen Zahlen mit den Vorjahren nicht vergleichen. Trendaussagen können deshalb keine gemacht werden.

Die wichtigsten Kennzahlen 2014
◾530 000 Menschen sind in der Schweiz von Armut betroffen.
◾1 085 000 Menschen sind armutsgefährdet
◾Armutsquote: 6,6 %
◾Armutsgefährdungsquote: 13,5 %
◾123 000 Menschen sind trotz Erwerbsarbeit arm (working poor).
◾21,6 % der Schweizer Bevölkerung kann keine unerwartete Ausgabe von 2500 Franken tätigen. Das ist mehr als jede/jeder Fünfte.

Das bestätigt: Armut in der Schweiz ist kein Randphänomen. 530 000 Menschen sind betroffen.

Die Risikogruppen bleiben die gleichen: Menschen ohne nachobligatorische Bildung, Alleinerziehende, Seniorinnen und Senioren (ohne 2. Säule), Familien mit mehr als drei Kindern (sind überdurchschnittlich armutsgefährdet).

Diese Zahlen bestätigen die Wichtigkeit der KulturLegi und erklären, dass man keine gesellschaftliche Ausnahme ist, wenn man die KulturLegi beantragt und einsetzt!


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